Fernheilung

Otmar Jenner beschreibt in seinem Buch “Spirituelle Medizin” die Fernheilung in einem Dialog mit einer Patientin:

“Stellen Sie sich das wie ein gemeinsames Gebet vor”, erwiderte ich. “Die Schöpfung ist ein einziges großes Gewebe, dessen eigentliche Substanz die Liebe ist. Sie heilt alles, unabhängig von meiner Person. Wenn mich jemand anruft und wegen einer Krankheit um Hilfe bittet, dann begebe ich mich in einen Zustand der Trance und wende mich an Gott und die Heiligen. Diese Hinwendung ist meine Art des Betens. Dadurch wird eine unsichtbare energetische Leitung zwischen dem jeweiligen Anrufen und der Geistigen Welt gelegt. Ich bin nur derjenige, der dafür sorgt, dass die Verbindung zustande kommt. Um diesen Prozess in Gang zu setzen, brauche ich nicht mal das Telefon. Mit Telefon ist es nur einfacher als ohne.”

Ich finde, Otmar Jenner hat es sehr gut und verständlich beschrieben. Allerdings benötige ich, wenn ich den Klienten nicht persönlich kenne, zumindest ein Foto von ihm und muss mit ihm persönlich gesprochen haben.

Auch ich arbeite und empfinde es so, wie hier dargestellt. Ich wende mich an die Geistige Welt und bitte um Führung und Hilfe in Form von Anrufung/Anbetung oder indem ich die Sorgen und Nöte meines Klienten einfach nur ins Licht gebe. Meist sind es die uns bekannten Wesen, wie z.B. Erzengel oder Mutter Maria, die erscheinen, Hilfestellung in verschiedenen wahrnehmbaren Formen vermitteln, die Hände an die richtige Stelle leiten oder direkte Anweisungen geben. Manchmal zeigt sich nur ein Wesen und manchmal mehrere gleichzeitig. Es kann aber auch mal sein, dass niemand kommt. Wir Heiler nehmen in Demut an, was uns angeboten wird.